
Sie haben ein Küken gefunden und wissen nicht, was Sie tun sollen? Bevor Sie uns anrufen oder schreiben, lesen Sie diese Informationen bitte sorgfältig durch!
Sollte man es besser aufheben oder dort liegen lassen, wo es ist?
In den meisten Fällen sollten Sie NICHT eingreifen: Am besten lassen Sie es einfach dort, wo es ist! Ein Küken hat nämlich bessere Überlebenschancen, wenn es in seiner gewohnten Umgebung unter der Obhut seiner Eltern bleibt.
Die Küken zahlreicher Arten der Sperlingsvögel verlassen das Nest von sich aus, BEVOR sie fliegen können: Dies ist völlig NORMAL.
Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise sehr viele Spottdrosseln wie die Amsel und die Rotschwanzschwalben, aber auch Nachtgreifvögel wie Eulen und Käuze.
Diese Tiere sind NICHT verlassen, sondern werden von ihren Eltern versorgt. Manchmal ist es schwierig, sie zu entdecken, aber sie sind da!
Darüber hinaus ist es für alle Küken nicht nur entscheidend, das Fliegen zu erlernen, sondern es ist ebenfalls VON GRUNDLEGENDER BEDEUTUNG, dass sie nach dem Ausfliegen noch durchschnittlich 2–3 Wochen bei ihren Eltern bleiben.
Sie einzusammeln bedeutet daher, sie aus der Obhut ihrer Eltern zu nehmen und ihre Chance auf eine Rückkehr in die Natur zu gefährden!
Befindet sich ein Jungvogel mitten auf der Straße oder in Reichweite einer Katze, können Sie ihn in eine Hecke bringen oder ihn in einen Karton legen und diesen an einen erhöhten Ort stellen, beispielsweise auf einen Baum (im Umkreis von etwa 50 Metern). Die Eltern lassen ihre Küken NICHT im Stich!
Wann sollten Sie sich an uns wenden?
Einige Arten benötigen tatsächlich Hilfe, wenn sie einmal aus dem Nest gefallen sind.
Beispiele hierfür sind Mauersegler, Schwalben und Mauersegler, die, wenn sie am Boden gefunden werden, aktive Hilfe durch den Menschen benötigen.
Wir weisen zudem darauf hin, dass die Haltung und Zucht von Wildtieren gemäß dem Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Art. 17) verboten sind.
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