{"id":27361,"date":"2026-02-16T14:27:03","date_gmt":"2026-02-16T13:27:03","guid":{"rendered":"https:\/\/ficedula.ch\/der-gipeto-herculis\/"},"modified":"2026-07-28T17:11:04","modified_gmt":"2026-07-28T15:11:04","slug":"der-gipeto-herculis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ficedula.ch\/de\/der-gipeto-herculis\/","title":{"rendered":"Der Gipeto Herculis"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"27361\" class=\"elementor elementor-27361 elementor-21874\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6a270976 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"6a270976\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-614024be elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"614024be\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Gipeto Herculis (BG0849)<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Nach Jahren der Ungewissheit ist es nun endlich gelungen, etwas Licht in die Herkunft des ersten im Kanton Tessin nistenden Bartgeierpaares zu bringen.<\/strong><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Mitte Dezember 2025 gelang es bei der Beobachtung aus gro\u00dfer Entfernung mit einem Fernrohr, einen Teil eines Rings zu erkennen, der am Bein des M\u00e4nnchens, dem Vater von Lepontino I und Lepontino II, angebracht war.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von Franziska L\u00f6rcher von der Stiftung Gipeto, der Forscherin, die den jungen Bartgeier zum Zeitpunkt seiner Freilassung markiert hatte, konnte das Tier mit dem Namen Herculis (BG0849) identifiziert werden. Dieser wurde am 9. M\u00e4rz 2015 im Tierpark Berlin (D) geboren, wuchs jedoch anschlie\u00dfend bei dem im Zoo von Ostrava (CZ) untergebrachten Paar auf. Er wurde am 6. Juni 2015 im Parco delle Alpi Marittime (Cuneo) im Rahmen des vor nunmehr 40 Jahren gestarteten Wiederansiedlungsprojekts in die freie Natur entlassen. Der eigentliche Ausflug erfolgte am 1. Juli. Vor der Freilassung wurde Herculis mit einem Satellitensender ausgestattet, ebenso wie ein zweites Tier, Roman (BG854), das ebenfalls an derselben Stelle freigelassen wurde. Herculis verlor seinen Satellitensender im Jahr 2016! Die Geschichte geht weiter \u2026 im Tessin.      <\/p>\n<p><strong>Das Paar aus dem Tessin<\/strong><\/p>\n<p>Seit Herbst 2020, als sich das Paar \u2013 bestehend aus einem erwachsenen Weibchen (mindestens sieben Jahre alt) und einem M\u00e4nnchen mit noch nicht vollst\u00e4ndig ausgebildetem Erwachsenengefieder, also etwa sechs Jahre alt (geboren 2015), war es stets wichtig, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Die beiden Tiere wurden diskret und mit grossem Engagement bei ihren Bewegungen in der von ihnen gew\u00e4hlten Region beobachtet. Dies liegt daran, dass sich der Kanton Tessin, seit die Art (dank des Wiederansiedlungsprojekts) wieder in den Alpen br\u00fctet, stets in einem geografischen Gebiet befand, das ziemlich weit von den beiden Hauptbrutgebieten entfernt ist (im Westen \u00abdas Kerngebiet\u00bb Wallis\/ Aosta und Hochsavoyen, im Osten das Gebiet Graub\u00fcnden und Stilfser Joch).  <\/p>\n<p>Dieses erste Ergebnis (unter Ber\u00fccksichtigung der Standorttreue der Art) erwies sich als \u00fcberraschender, als wir erwartet hatten. Das M\u00e4nnchen des ersten im Kanton Tessin nistenden Bartgeierpaares entpuppte sich als \u201eHerculis\u201c, ein Individuum, das nicht aus einem der beiden zuvor genannten \u201eHauptbest\u00e4nde\u201c stammt, sondern aus einer noch gr\u00f6\u00dferen Entfernung. <\/p>\n<p>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschichte, von der wir Ihnen weiterhin berichten werden\u2026<\/p>\n<p><em>Video von der Freilassung von Herculis in den Seealpen \u2013 6. Juni 2015<\/em> <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Zq23QZphNNw?si=Av7wqDGP4uzCsnJt\">https:\/\/youtu.be\/Zq23QZphNNw?si=Av7wqDGP4uzCsnJt<\/a><\/p>\n<p><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gipeto Herculis (BG0849) Nach Jahren der Ungewissheit ist es nun endlich gelungen, etwas Licht in die Herkunft des ersten im Kanton Tessin nistenden Bartgeierpaares zu bringen. 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