

Beschreibung
Der Wanderfalke ist ein mittelgroßer Raubvogel, der für seine beeindruckende Geschwindigkeit bekannt ist, die im Sturzflug 300 km/h überschreiten kann. Die erwachsenen Tiere weisen ein bläulich-graues Gefieder auf der Oberseite und ein schwarz gestreiftes, weißes Gefieder auf der Unterseite auf. Der Kopf zeichnet sich durch eine schwarze Kapuze und einen kräftigen, gebogenen Schnabel aus. Dieses Raubtier ernährt sich hauptsächlich von anderen Vögeln, die es mit spektakulären Jagdtechniken im Flug erbeutet. Er nistet an Felswänden, kann sich aber auch in städtischen Gebieten ansiedeln, wo er auf hohen Gebäuden nistet.
Situation in der italienischen Schweiz
Nach dem starken Rückgang des Wanderfalkenbestands in den 1950er- und 1960er-Jahren aufgrund des massiven Einsatzes von Pestiziden haben sich die Bestände erholt, und mittlerweile wächst der Bestand in der Schweiz wieder. Im Tessin wurde der erste Brutnachweis im Jahr 1986 erbracht; derzeit wird der Bestand im Tessin auf etwa dreißig Brutpaare geschätzt, die ausschließlich an Felswänden brüten.