
Beschreibung
Die Feldlerche ist ein kleiner Vogel mit einem überwiegend hellbraunen Gefieder und dunkleren Streifen, die ihr eine hervorragende Tarnung auf Feldern und Wiesen verleihen. Ihr melodiöser und lang anhaltender Gesang, den sie oft im Flug vorträgt, ist eines ihrer markantesten Merkmale. Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Samen. Es handelt sich um eine Zugvogelart, die im Frühjahr und Sommer in Europa anzutreffen ist, während sie in wärmeren Gebieten überwintert. Sie nistet am Boden und wählt dafür offene, grasbewachsene Flächen. Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juli. Eine Besonderheit ist seine Fähigkeit zum Senkrechtflug, den er nutzt, um in der Luft zu singen.
Situation in der italienischen Schweiz
Der Bestand der Feldlerche ist in der Schweiz mit der Zunahme der intensiven Landwirtschaft zurückgegangen. Die Art nistet derzeit ausschließlich in alpinen Wiesen. Früher war sie auch in den flachen Agrargebieten verbreitet; aus diesen ist sie mittlerweile vollständig verschwunden. Die größten Bedrohungen für die Art sind die Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere die Mechanisierung der Mahd und der Einsatz von Pestiziden bei den im Flachland lebenden Paaren, sowie die Aufgabe der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung mit der daraus resultierenden Schließung offener Flächen und dem Vordringen des Waldes bei den in den Bergen lebenden Paaren. Die Bestände sind deutlich rückläufig, vor allem unterhalb von 1.500 Metern Höhe, während sie oberhalb dieser Höhe noch stabil sind.
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