Rinderreiher

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Beschreibung

Der Kuhreiher ist ein mittelgroßer Vogel, der für sein überwiegend weißes Gefieder bekannt ist, das während der Brutzeit eine charakteristische gelbliche Färbung an Kopf und Hals aufweist. Diese Art ernährt sich hauptsächlich von Insekten und kleinen Wirbeltieren und folgt dabei oft Weidetieren, um Beute zu fangen, die durch deren Vorbeiziehen aufgeschreckt wird. Sie bevorzugt offene Lebensräume wie Wiesen und landwirtschaftliche Felder. Der Kuhreiher nistet überwiegend in gemischten Kolonien zusammen mit anderen Reihern und verwandten Arten, die sich in Baum- und Strauchbeständen befinden und vorzugsweise in der Nähe von oder innerhalb von Feuchtgebieten angesiedelt sind.

Situation in der italienischen Schweiz

Der Anstieg der Populationen südlich des Tessins, der auch durch eine Reihe milder Winter begünstigt wurde, führte zu einer zunehmenden Präsenz von Streunertieren. Zunächst handelte es sich um vereinzelte Exemplare: Die erste Sichtung im Tessin erfolgte am 15. April 2002 in Bolle di Magadino. Die erste Winterbeobachtung erfolgte hingegen am 18. Januar 2004 in Mendrisio. Erst seit 2008 wird die Art jährlich an mindestens sechs verschiedenen Orten im Kanton gemeldet. Erst im Jahr 2020 kam es zu einer breit gefächerten Präsenz mit Gruppen von mehreren Dutzend Individuen. Das Mendrisiotto verzeichnet die höchsten Zahlen: von einigen Dutzend bis zu über 80 Individuen gleichzeitig. Der absolute Rekord wurde in Campagna Adorna bei Genestrerio mit 100 am 16. Februar 2024 beobachteten Individuen erreicht. Die am stärksten betroffenen Regionen sind neben dem Mendrisiotto das Luganese und die Magadino-Ebene, doch mittlerweile gibt es auch vereinzelte Meldungen aus den Tälern des Sopraceneri.

Die erste Brut im Tessin fand im Jahr 2023 in den Bolle di Magadino statt.

  • Bubulcus ibis
  • Héron garde-bœufs
  • Kuhreiher
  • Bovard
  • Cattle Egret
  • 50 cm
  • 88-96 cm

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