
Beschreibung
Der Gemeine Rohrsänger ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Acrocephalidae. Er zeichnet sich durch seine olivgrüne Färbung am Rücken und seine gelbe Färbung am Bauch aus. Sein schlanker, spitzer Schnabel ist für den Fang kleiner Insekten geeignet, die den Hauptbestandteil seiner Nahrung bilden. Während der Brutzeit geben die Männchen einen melodiösen und komplexen Gesang von sich, um Weibchen anzulocken und ihr Revier zu verteidigen. Der Gemeine Rohrsänger ist ein transsaharischer Zugvogel, der in Afrika überwintert. Er bevorzugt offene und sonnige Lebensräume wie Gebüsch, Waldränder und landwirtschaftliche Flächen. Er nistet zwischen Mai und Juli und baut dabei ein gut verstecktes Nest im Gebüsch.
Situation in der italienischen Schweiz
Der Gemeine Wiesenpieper ist eine mediterrane Art, deren nordöstliche Verbreitungsgrenze in der Schweiz liegt, wo derzeit eine moderate Ausdehnung seines Verbreitungsgebiets zu beobachten ist. Die erste nachgewiesene Brut im Tessin geht auf das Jahr 1960 zurück. Die Art kommt auf der Magadino-Ebene, an der Riviera, im Maggiatal und im Sottoceneri recht häufig vor. Die Feldlerche benötigt offene, sonnenexponierte Gebiete mit Pioniervegetation, niedrigen Sträuchern sowie Brachflächen, die sich mit steinigen Abschnitten abwechseln. Er kommt bis in Höhenlagen von 900 Metern vor, auch wenn sich die meisten Paare unterhalb von 400 Metern aufhalten. Die besonderen ökologischen Anforderungen der Art machen sie sehr gefährdet, und das Vorkommen von Brutpaaren ist oft an vorübergehende Bedingungen gebunden.
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